Klinische Seminare

Seminar Depressive Störungen

Die Depression ist eine der häufigsten psychischen Störungen. Sie begegnet Psychotherapeuten in fast jedem Arbeitsumfeld und stellt nicht selten eine Herausforderung dar. Depressive Störungen sind jedoch gut erforscht, sie lassen sich einfach diagnostizieren und effektiv behandeln.

Das Seminar beantwortet folgende Fragen: Was ist eine depressive Episode? Was ist eine rezidivierende depressive Störung? Was ist der Unterschied zwischen Depression, Dysthymie und Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion? Was ist eine endogene Depression? Was ist eine Double Depression? Wie behandelt man eine Depression ambulant und stationär?

Es wird vermittelt, wie die kognitiv-verhaltenstherapeutische Behandlung der Depression in einer störungsspezifischen Gruppentherapie im stationären Klinikalltag angewendet wird. Weiterhin wird die emotionsfokussierte Psychotherapie der Depression demonstriert anhand des inneren Kritikers (Arbeit mit dem leeren Stuhl).

Es wird gemeinsam ein kognitives Störungsmodell erarbeitet einschließlich Verhaltensanalyse nach SORKC-Schema, welches im Antrag an den Gutachter in der ambulanten Psychotherapie eingesetzt werden kann. Abschließend werden Prüfungsfragen aus den vergangenen Staatsexamensprüfungen gemeinsam gelöst.

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Zielgruppe:

Psychologen in der Psychotherapeuten-Ausbildung, Ärzte in Aus- und Weiterbildung (Psychosomatische Medizin, Psychiatrie oder Psychotherapie). Weiterbildungsinstitute. Auch als Inhouse-Schulung in Kliniken möglich.


Methoden:

Einzeltherapie-Training, Gruppentherapie Simulation (Therapeutenmodell), Übungen: Fallkonzeption, Behandlungsplanung, Leere-Stuhl-Technik, emotionsfokussierte Therapie nach Greenberg, Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit, Flipchart-Arbeit


Materialien:

Skript 64 Seiten (Arbeitsblätter, Lückentext, Fallvignette, Störungsmodelle, Testinstrumente, Therapeutische Geschichten, Prüfungsfragen). S3-Leitlinie unipolare Depression.


Dauer:

12 UE à 45 min (1,5 Tage)


Termine und Kosten:

Auf Anfrage: praxis@psychotherapie-capitain.de / Tel. 0178 3500834.

Seminar Kognitive Therapieverfahren

Die kognitive Therapie ist ein Grundpfeiler der Verhaltenstherapie. Kognitive Verfahren werden seit den 1960er Jahren bis heute bei vielen psychischen Krankheiten angewendet und spielen eine entscheidende Rolle im verhaltenstherapeutischen Störungsverständnis.

Das Seminar beantwortet folgende Fragen: Was ist die kognitive Therapie und wie setze ich sie in der Psychotherapie ein? Wie unterscheidet sich die kognitive Therapie nach Beck von der Rational-emotiven Therapie nach Ellis oder dem Ansatz von Meichenbaum? Wo stößt die kognitive Therapie an Grenzen und unterliegt anderen Therapieverfahren? Wird sie noch weiterentwickelt?

Es wird anhand des Beispiels der unipolaren Depression vermittelt, wie die kognitive Therapie in einer störungsspezifischen Gruppentherapie im stationären Klinikalltag angewendet wird. Hierbei kommen unter anderem Übungen wie die Spaltentechnik und das ABC-Modell sowie therapeutische Geschichten zur kognitiven Umstrukturierung zum Einsatz. Weiterhin wird gemeinsam ein kognitives Störungsmodell einschließlich der Verhaltensanalyse nach SORKC-Schema erarbeitet. Dieses kann beispielsweise für die Panikstörung im Antrag an den Gutachter in der ambulanten Psychotherapie eingesetzt werden.

Ergänzend werden kognitive Interventionen, wie der sokratische Dialog und Disputationstechniken, eingeübt. Abschließend werden Prüfungsfragen zu Kognitiven Verfahren aus den vergangenen Staatsexamensprüfungen diskutiert und gelöst.

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Zielgruppe:

Psychologen in der Psychotherapeuten-Ausbildung, Ärzte in Aus- und Weiterbildung (Psychosomatische Medizin, Psychiatrie oder Psychotherapie),Weiterbildungsinstitute. Auch als Inhouse-Schulung in Kliniken möglich.


Methoden:

Einzeltherapie-Training, Gruppentherapie Simulation (Therapeutenmodell), Übungen: Disputation kognitiver Fehler nach Beck, Rational-emotive Therapie nach Ellis (ABCDE-Modell), Selbstinstruktionstraining nach Meichenbaum, Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit, Lehrfilm, Flipchart-Arbeit, Quiz


Materialien:

Skript 32 Seiten (Arbeitsblätter, Lückentext, Fallvignette, Störungsmodelle, Testinstrumente, Prüfungsfragen)


Dauer:

12 UE à 45 min (1,5 Tage)


Termine und Kosten:

Auf Anfrage: praxis@psychotherapie-capitain.de / Tel. 0178 3500834.

Seminar Metakognitive Therapie

Die metakognitive Therapie (MCT) ist Bestandteil der dritten Welle der Verhaltenstherapie. Auf der psychologischen Grundlagenforschung basierend fokussiert die MCT auf die Veränderung von Denkprozessen und sogenannten Metakognitionen. Diese spielen insbesondere bei chronischen psychischen Störungen und Therapieresistenz eine entscheidende Rolle.

Das Seminar beantwortet folgende Fragen: Was kann man bei chronischer Depression mit Grübelzwang tun, wenn Interventionen wie Gedankenstopp und sokratischer Dialog nicht greifen? Wie therapiert man effektiv Sorgen-Schleifen, „Kopfkino“ und Gedankenkarussell bei Angststörungen? Wie unterscheiden sich differentialdiagnostisch Grübeln, Sorgen und Zwangsgedanken?

Es wird anhand des Beispiels der chronischen Depression vermittelt, wie die MCT in einer störungsspezifischen Gruppentherapie im stationären Klinikalltag angewendet wird. Hierbei kommen beispielhaft Übungen aus der detached mindfulness und ein Audiotraining zum Einsatz. Weiterhin wird beispielhaft für die Generalisierte Angststörung gemeinsam ein metakognitives Störungsmodell nach SORKC-Schema erarbeitet, welches im Antrag an den Gutachter in der ambulanten Psychotherapie eingesetzt werden kann. Abschließend werden MCT-spezifische Prüfungsfragen aus den vergangenen Staatsexamensprüfungen diskutiert und gelöst.

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Zielgruppe:

Psychologen in der Psychotherapeuten-Ausbildung, Ärzte in Aus- und Weiterbildung (Psychosomatische Medizin, Psychiatrie oder Psychotherapie). Weiterbildungsinstitute. Auch als Inhouse-Schulung in Kliniken möglich.


Methoden:

Einzeltherapie-Training, Gruppentherapie Simulation (Therapeutenmodell), Übungen: metakognitive Attention-Training-Technique nach Prof. Wells, detached Mindfulness, Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit, interaktive Prezi-Präsentation, Flipchart-Arbeit


Materialien:

Skript 35 Seiten (Arbeitsblätter, Lückentext, Fallvignette, Störungsmodelle, Testinstrumente, Prüfungsfragen)


Dauer:

12 UE à 45 min (1,5 Tage)


Termine und Kosten:

Auf Anfrage: praxis@psychotherapie-capitain.de / Tel. 0178 3500834.